Das Buch von Takas (Knjiga o Takama)

2. Ausgabe, 2019
All Rights Reserved © Ana Bilic
1. Ausgabe, 1999

Märchen für Erwachsene

„Das Buch von Takas“ ist eine Sammlung von Geschichten über die allegorische Welt von Takas und beschreibt das Leben ihrer Bewohner durch deren archetypische Konflikte. Takas sind Götter von Wühlmäusen (Wühlmäuse sind Wesen der allegorischen Welt aus dem Buch „Život s voluharicama“ – „Das Leben mit den Wühlmäusen“) und Takas leben in Wota´s Land (im Buch befindet sich auch die Karte von Wota´s Land). Wota, die Schöpferin, erschuf zuerst die erste Wühlmaus und den ersten Menschen. Sie wurde aber von ihrem Werk enttäuscht und in einem neuen Land erschuf sie mit ihrem Liebhaber Mond die Wesen nach ihrem Bild – TAKAS. Takas gründeten die Stadt Kirkal, besiedelten Ogh – das Land der Gleichen, und Himali – das Land des Wissens. In unbewohnten Gebieten des Landes von Wota erschienen auch andere Wesen: im Nackten Tal die blinden Odonates; in Mascha, dem Wolkenland – die ewigen Lepidopteren; in Smronis, dem Land der Träume – die Piljazen; in Panar, dem leeren Land – die Koranjes; in Titra-Gebirge – die Murmeltiere; am lebenden Fluß – die Gapps. Aber auch das Tote Wasser blieb nicht unbewohnt – Fuja des Todes fraß die Seelen von Takas. Damit die Fuja des Todes das Leben in Wota´s Land nicht beherrscht, organisierte Lifa, Wota´s Tochter, die Armee der Eingeübten von Tekapur. Die retteten die Seelen mithilfe von vier Armbändern – Saturen – und mithilfe vom Wissen der Metnjak-Schule, der Lifa´s-Wille-Schule, der Schule des Großen-Kischpan und der Schule der Perlentragenden und ließen die Seelen in die Perlenmuscheln verschließen.

Das Buch erzählt von Schicksalen der einzelnen Takas, über das Entstehen der Länder und Städte, von Legenden und Mythologie von Takas, von ihrem Glauben, von Helden aus der Vergangenheit, von Träumen und parallelen Welten. In ihren Schicksalen sind die archetypischen, ewigen – also auch modernen, zeitgenössischen – Konflikte innerhalb der Familie und Gesellschaft  klar ersichtlich. Der Einzelne, der in die Welt mit einem bestimmten Zweck geworfen wird, befindet sich auf der Suche nach Antworten auf die fortwährenden existenziellen Fragen und erlebt im gleichen Maße sowohl äußerste Brutalität als auch außerordentliche Zärtlichkeit auf seinem individuellen Pfad.


“Knjiga o Takama” je zbirka priča o alegorijskom svijetu Taka i opisuje živote njihovih stanovnika kroz arhetipske konflikte. Take su bogovi voluharica (voluharice su bića alegorijskog svijeta iz knjige «Život s voluharicama») i žive u Votinoj zemlji (knjiga sadrži kartu Votine zemlje). Vota, Stvoriteljica, stvorila je prvo voluharicu i čovjeka. Razočarana svojim djelom u novoj je zemlji s ljubavnikom Mjesecom stvorila bića na svoju sliku i priliku – TAKE. Take su osnovale grad Kirkal, naselile Ogh – zemlju istih, i Himali – zemlju znanja. Pojavila su se i druga bića u nenastanjenim krajevima Votine zemlje: u Golom Dolu slijepi Vilin Konjici; u Maši, zemlji oblaka – vječne Leptirice; u Smronisu, zemlji sna – Piljici; u Panaru, praznoj zemlji – Kornjevi; u Titra brdima – Svizci; na živoj rijeci Juti – Gapovi. Ali ni Mrtva voda nije ostala nenastanjena – Fuja smrti žderala je duše Taka. Da Fuja smrti ne bi ovladala životom u Votnoj zemlji, Votina kći Lifa osnovala je vojsku Vježbača Tekapura. Oni su uz pomoć četiri narukvice – Satura – i znanja škole Metnjaka, škole Vježbača Life, škole Velikog Kišpana i škole Bisernika spašavale duše zatvarajući ih u školjke Bisernice.

Knjiga priča o sudbinama pojedinih Taka, o nastanku pojedinih zemalja i gradova, o legendama i mitologiji Taka, o njihovim vjerovanjima, o junacima iz njihove prošlosti, o snovima i paralelnim svjetovima. U sudbinama Taka jasno su vidljivi arhetipski, vječni – dakle i suvremeni – sukobi unutar obitelji ili socijalne zajednice. Pojedinac, ubačen u svijet s određenom svrhom, u potrazi je za odgovorima na vječna egzistencijalna pitanja prolazeći u istoj mjeri i izrazitu brutalnost i isto tako nesvakidašnju nježnost na svom individualnom putu.


Aus der Rezension der Tageszeitung Vjesnik 12.1.2000

Märchen von Takas – Götter der Wühlmäuse und der Menschen

„Wir erzählen, damit Zuhörer eine Geschichte über ihr eigenes Leben hören… wir erzählen die Geschichten, die eine Taka schon in ihrem Leben in Erfahrung brachte…“, sagte der Erzähler dem Taka Lona. Und so wurde durch die Geschichten eine fantastische Welt gestaltet, in der außer Takas auch verschiedene andere wunderliche Wesen leben. Die Takas kommen zur Welt durch den Nabel, sie leben als Paare in Höhlen und in Erdlöchern, ihre Hauptgöttin ist Wota, und am meisten fürchten sie sich vor der Fuja des Todes. Wenn die Todeszeit kommt, gehen sie ins Tote Wasser. Nachdem Wota die Welt schuf, zog sie sich nicht auf einen einsamen Berg zurück sondern mischte sich weiter in den Lauf des Geschehens ein, änderte die Schicksale und das Weltsystem, entweder aus Eitelkeit oder Bosheit oder Hochmut oder Notwendigkeit oder aus einem anderen Grund heraus. Die Wesen schienen, die menschliche Eigenschaften oder wichtige Lebensereignisse zu personifizieren (Geburt, Tod, Liebe, Hass, Entwicklung des Bewusstseins)…“


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